about

Die deutsche Sopranistin Hannah-Theres Weigl ist seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper und war dort unter anderem als Barbarina (Le nozze di Figaro), Giannetta (L'elisir d'amore), Ida (Die Fledermaus) und Papagena (Die Zauberflöte) zu erleben. Ihre zweite Saison am Haus am Ring eröffnete sie mit der OpernAir Gala im Wiener Burggarten, gefolgt von ihrem Debut als Yniold (Pelléas et Mélisande). Ab der Spielzeit 2026/27 gehört sie dem Ensemble des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar an, wo sie ihre Rollendebuts als Musetta (La Bohème), Sophie (Werther) und Susanna (Le nozze di Figaro) geben wird.

Im Sommer 2025 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und sang in der Uraufführung von Musketiere! die weibliche Titelpartie des D'Artagnan. In Wien war sie als Gretel (Hänsel und Gretel) und als Anna Reich (Die lustigen Weiber von Windsor) im Schlosstheater Schönbrunn zu hören. Weitere Engagements führten sie 2022 an das Theater für Niedersachsen, wo sie Adele (Die Fledermaus) und Frasquita (Carmen) sang.

Während ihres Bachelorstudiums am Tiroler Landeskonservatorium bei Prof. Mag. Maria Erlacher-Forster gastierte sie in verschiedenen Produktionen am Tiroler Landestheater Innsbruck, darunter Mozarts Zauberflöte. Neben der Oper pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit, zuletzt bei den Salzburger Festspielen mit der Camerata Salzburg und dem Mozarteumorchester Salzburg, im Wiener Konzerthaus bei Christmas in Vienna 2024 mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien sowie mit den Nürnberger Symphonikern. Im Mai 2024 gab sie ihr Debut bei den Gluck Festspielen im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth.

Ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien schloss sie bei Prof. KS Daniela Fally ab, ergänzt durch Liedinterpretation bei Prof. KS Angelika Kirchschlager. Darüber hinaus erwarb sie einen Abschluss in Music Business am Berklee College of Music in Boston.

Als wenn Kunst nicht auch Natur wäre
und Natur Kunst!
- Morgenstern (1910)
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Musikalische Wurzeln

Meine musikalischen Wurzeln rühren von Adelheid Lang her, die mir mit viel Geduld in einem winzigen Gartenhäuschen des Erlangen Musikinstitutes beibrachte, wie frei sich Singen anfühlen kann. Dankeschön sage ich noch heute unserem Nachbarn und Wahlopa Otto Schacher - einem virtuosen Blechbläser mit Improvisationsgenie - der einst zu meiner Mutter sagte: „In dem Stimmchen ist was ganz Reines und Feines. Das sollte gefördert werden.“ So bekam ich den Unterricht. Mein Opa mütterlicherseits Rudi Möhrle - der Tannenwirt vom Tonbachtal - wollte einst Opernsänger werden. Schlicht: Er durfte nicht, aber gesungen hat er sein Leben lang trotzdem. Zwei seiner Lieblingslieder, mehr zu meinen Großvätern, was mich mit Gluck verbindet und wer sonst noch Gutes an mir getan hat…